• Caroline

Das ist noch nicht das Ende

Aktualisiert: 23. Juli 2019


Ist das nicht herrlich? Du stehst Samstag in der Früh auf und weißt, dass deine Mannschaft Ihr Soll für diesen Spieltag schon erfüllt hat. Der Sieg am Freitagabend gegen Dresden hat mich zwar einige Nerven gekostet, ermöglicht uns aber, noch ein bisschen auf das Ingolstädter Fußballwunder zu hoffen!


Eine sonnige Osterwoche endete Freitag mit einem Temperatursturz. Doch hoffentlich kein böses Omen für den zuletzt anhaltenden Schanzer Aufschwung? Da die warmen Jacken schon verräumt sind, musste kurzerhand im Fanshop für Nachschub gesorgt werden. Warm eingepackt und mit bester Torkelbrotzeit gestärkt, ging es in den Block. Gestern waren wir vom Fanclub echt vollzählig, was mich riesig gefreut hat. Da stand dem Spiel ja nichts mehr im Wege.


Dass Ingolstadt-Spiele nervenzerreißend sind, wissen wir nur zu gut. Aber gestern setze dem Ganzen dann noch die Krone auf. Die Teams starteten gut in die Partie und es gab gleich mal gefährliche Szenen auf beiden Seiten, ehe unsere Jungs begannen, die Zügel anzuziehen. Doch einzig ein frech ins kurze Eck geschlagener Freistoß von Sonny Kittel in der 47. Minute passte. Und dieser Treffer war dann auch der Startschuss für den jüngsten Schanzer-Krimi. Das zweite FCI-Tor wurde wegen vermeintlichem Stürmerfouls nicht gegeben, die restlichen, teils 100%igen Chancen, setzten die Jungs konsequent neben den Kasten, hinzu kamen einige Abseitsstellungen unserer Stürmer. Da musste ich dann doch mal kurz schmunzeln, mäkelte doch einer von Ihnen bei einem Trainigsspiel in dieser Woche:

"Aber der Trainer hat gesagt, ohne Abseits!"

Und dann fiel der Auslgeich in der Nachspielzeit! Nein, das darf doch nicht wahr sein! War es auch zum Glück nicht. Abseits! Somit war der erste Heimsieg nach langen 9 (!) Spieltagen endlich perfekt. Ich erinnere mich noch, dass ich beim Hinspiel in Dresden emotional ziemlich am Ende war und auch gestern überkamen mich beim Abpfiff wieder ein paar Tränen. Doch dieses Mal war es die Erleichterung, denn dann merkt man die Anspannung erst so richtig, die man über so ein Spiel hinweg aufbaut. Gefühlt habe ich 90 Minuten lang die Luft angehalten.


Wie gesagt, wir haben unser Soll für diesen Spieltag erfüllt. Jetzt können wir uns heute vor den Fernseher setzen und beobachten, was die Konkurrenz so treibt. Drei Spiele stehen noch aus. Den nächsten Brocken gibt es gleich am kommenden Spieltag - meinen Lieblingsgegner HSV. Auch hier habe ich emotionale Erinnerungen ans Hinspiel im Audi Sportpark. Mal sehen, wie es mir Samstag in Hamburg ergehen wird. Ich hoffe, dass Viele von euch wieder mit dabei sind, damit wir gemeinsam weiter für unseren Traum kämpfen können. Denn: Das ist noch nicht das Ende!!


Die komplette Galerie zum Flutlichtspiel gibt´s wie immer HIER.


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