• Caroline

Betzebuben auf der Schanz

Die Roten Teufel waren am Samstagnachmittag zu Gast auf der Schanz. Wer sich das Hinspiel nochmal in Erinnerung rief, wusste dass es gegen diesen Gegner nur mit einer souveränen Teamleistung reichen würde.



Ich war etwas enttäuscht, dass trotz des herrlichen Wetters vor Beginn des Spiels und der Zugkraft des namenhaften Gegners verhältnismäßig wenig Ingolstädter den Weg ins Stadion fanden. Bei mir persönlich war diese Partie schon lange fett im Kalender markiert. Roli und ich verbinden mit dem FC Kaiserslautern eine besondere Geschichte. Zuerst sah es auch danach aus, als ob der optisch überlegene und sehr eindrucksvolle Gästeblock das Zepter an sich reißen würde, doch die Heimfans hielten dagegen und sicherten sich dank kollektivem Einsatzwillen und der Unterstützung der Mannschaft einen hauchdünnen Sieg nach Punkten.



Im Prinzip könnte man diese Ausführungen auch 1:1 auf das Geschehen auf dem Rasen übertragen. Die erste Halbzeit gehörte klar den Betzebuben. Die optische Überlegenheit im Mittelfeld und die Harmlosigkeit unserer eigenen Mannschaft führten bei mir zu einem Déjà-vu zurück zum 2. Spieltag dieser Saison.

Fabijan Buntic verhinderte gestern immer wieder sehenswert den Rückstand, ehe Thomas Keller für die 1:0 Führung der Schanzer sorgte. Als die Pfälzer allerdings den Ausgleich schossen, befürchtete ich schon das Schlimmste. Nun gut, fast hätte ich diesen gar nicht gesehen, denn vor uns im Block bot ein frisch verliebtes Pärchen eine Show der anderen Art. Dennoch, die Erleichterung war grenzenlos, als Thomas Keller in der letzten Minute der Nachspielzeit Gaus´Freistoß zum Sieg einköpfte. Doch kein Déjà-vu, schließlich flog Keller im Hinspiel noch mit Rot vom Platz. Gestern konnte sich der Matchwinner aber verdientermaßen im und vom Block feiern lassen. Tolle Leistung nach seiner Rückkehr in die Startelf.



Nach katastrophaler Leistung im Hinspiel, zum Goalgetter im Rückspiel werden. Zuerst den Doppelfehler begehen, der zum Ausgleich führt und dann den entscheidenden Freistoß treten. Was zeigt uns das? Nur wer sich selbst zum Weitermachen pusht, kann am Ende die drei Punkte einfahren. Sicherlich war der Sieg am Ende etwas glücklich, doch auch Glück fällt nur Jenen zu, die dafür arbeiten.



Apropos Glück: auch wir haben gestern eine Neuigkeit erfahren, die uns überglücklich stimmt. Zu dieser Geschichte gehört ebenfalls eine große Portion Mut, die Weitsicht eines Pärchens das "Große" hinter einer Möglichkeit zu erkennen und die ganz große Liebe. Wir freuen uns sehr für euch und wünschen für die gemeinsame Zukunft alles Gute. Auf dass die Inkognito/Torkelschanzer Familie immer weiter zusammenwächst.


Alle Bilder zum Spiel findet ihr HIER.





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