• Roli

Sieg dank Beerpong?!

Sommerzeit ist Ferienzeit! Daher übernehme ich als Urlaubsvertretung für Caroline heute die Berichterstattung aus Düsseldorf. An dieser Stelle sei gesagt, ich wäre heute wieder gerne mit dir und deinen Bekannten durch die Altstadt geschlendert. Sicherlich wären wir wieder an dem ein oder anderen Killepitsch hängen geblieben, hätten Alt getrunken und Pärken gegessen. Nichts desto trotz machten wir uns mit verminderter Mannschaft auf die über 540 Kilometer lange Reise.

Mit im Gepäck waren neben dem Optimismus und guter Laune natürlich wieder tolle Musik und der traditionelle Goaßmaßanstich bei der Auffahrt auf die Autobahn. Um die Fahrt nicht so langweilig zu gestalten, packte unser Rampe an der ersten längeren Pause einen Beerpong-Tisch aus. Schnell bildeten sich auf dem Rastplatz zwei Teams, die sich zwischen Wienern, Brez´n und vorbeifahrenden Autos duellierten. Ute traf ganze dreimal in den gegnerischen Becher und glaubte die ganze Heimfahrt, sie hätte durch ihre Würfe das Spiel des FCI beieinflusst. Wenn das so ist, dann wird ab jetzt wohl bei jedem Spiel gepongt!

Im Stadion angekommen positionierten wir uns direkt hinter der aktiven Fanszene. Es war wieder das bekannte Bild im Gästeblock - die ca 150 Mitgereisten Schanzer-Fans nutzen den großräumigen Platz des Gästebereichs wieder in vollen Zügen aus, sodass große Lücken entstanden und so ein einheitlicher Support nicht zustande kam.

Im Stadion selbst waren circa zweieinhalbtausend Zuschauer und Jeder fragte sich, ob es eine kleinere Sportstätte auch getan hätte.

Vor Anpfiff der ersten Halbzeit wurde noch Maximilian Beister vom Stadionsprecher und Offiziellen des KFC verabschiedet. Es wurde pünktlich um 14:00 Uhr angestoßen und ehe ich mich mit Kamera bewaffnet auf Höhe des Sechzehners befand, führten wir auch schon. Tor nach knapp drei Minuten durch Elva. Die Null blieb gottseidank lange stehen. Zehn Minuten vor Ende des Spiels wurde es aber noch einmal knapp als der KFC die Chance zum Ausgleich hatte.

Dann hoffte ich, dass der Schiri in der 90. schnell abpfeift und wir mit einem 0:1 nach Hause fahren können, doch dann kam Kaya in der letzten Spielminute und machte das 0:2. Kutschke machte dann durch sein Tor den Sack endgültig zu und wir konnten weiter als Tabellenführer die Heimreise antreten.

Vorbei sind die gloreichen Zeiten in Uerdingen, als man in den 80ern die Bayern im DFB-Pokal-Finale schlug und in der anschließenden Saison 1985/86 im Europapokal spielen durfte. Jetzt spielt der Krefelder Fußballclub in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Zu gerne wäre ich in das alte Grotenurg-Stadion nach Krefeld gefahren, aber aufgrund der dortigen Umbaumaßnahmen ist der Verein für die kommende Spielzeit in die Düsseldorfer Merkur-Spielarena ausgewichen. Die beiden Städte trennen etwa eine halbe Stunde Autofahrt voneinander. Schon irgendwie komisch wenn man die Heimspiele in einer anderen Stadt austrägt. Kaum vorzustellen wenn wir im Umkreis von 50 Kilometern spielen müssten...

Natürlich wurden während der knapp siebenstündigen Busfahrt auch die aktuelle Catering-Situation im ASP heiß diskutiert, die sich auch über die sozialen Medien hinweg verbreitet hat. Da kann man nur von Glück reden, dass bei den Torkelschanzern der Ofen nie aus ist - und immer stets für gute Verpflegung gesorgt ist. Ich freue mich auch jetzt schon auf eine ehrliche Bratwurst und das günstige Bier wenn wir unsere Jungs am Dienstag in der 2. Runde des Toto-Pokals in die Oberpfalz zum DJK Gebenbach begleiten.

Ich habe letztens geträumt, dass sich zum Barthelmarkt-Heimspiel am kommenden Wochenende die ganze Kurve einhängt, miteinander schunkelt und das Barthelmarktlied singt. Wird es nur ein Traum bleiben - oder wird er wahr? Wir werden sehen - am Barthelmarktwochende!

Alle Bilder zum Spiel gegen den Krefelder Fußball-Club findet ihr wie immer

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